Die Zahnkronenbehandlung ist die Wiederherstellung von Zähnen, die durch Karies, Frakturen, Trauma oder genetische Ursachen einen Substanzverlust erlitten haben, indem sie mit gewebeverträglichen Spezialmaterialien rundum umschlossen und rekonstruiert werden. Dieses Verfahren, das im Bereich der prothetischen Zahnmedizin angewendet wird, stellt die verlorene Kaufunktion und Phonetik wieder her und bringt zugleich die Ästhetik des Lächelns in eine ideale Form. Dank moderner Materialien wie Zirkonoxid, E-max und Lamina-Veneers, die in der heutigen Zahnmedizin verwendet werden, werden Lichtdurchlässigkeit und Widerstandsfähigkeit des natürlichen Zahnschmelzes originalgetreu nachgebildet. So wird sowohl die Mundgesundheit geschützt als auch das Selbstvertrauen, das Patientinnen und Patienten in ihrem sozialen Leben benötigen, durch langlebige und biologisch kompatible Restaurationen neu aufgebaut.
EFC CLINIC ist ein Exzellenzzentrum, das sich auf die anspruchsvollsten Bereiche der chirurgischen Medizin spezialisiert hat – von der ästhetischen Chirurgie bis hin zu interventionellen Behandlungen – wo jeder Schritt mit höchster Sorgfalt durchgeführt wird. Medizinische Exzellenz, ästhetische Präzision und eine kompromisslose ethische Haltung treffen hier auf derselben Linie zusammen. Unsere fachärztlich weitergebildeten Spezialisten bieten evidenzbasierte Versorgung durch moderne Bildgebung, standardisierte Protokolle und Sicherheitssysteme mit dem Ziel, natürliche und verlässliche Ergebnisse zu erzielen. Von der Beratung bis zur Genesung wird Ihre Betreuung durch klare Kommunikation, transparente Planung und echten Respekt für Ihre Gesundheit ganzheitlich koordiniert.
Was ist eine prothetische Zahnbehandlung und was umfasst sie?
Wenn Sie an prothetische Behandlung denken, sollten Ihnen keine komplizierten medizinischen Begriffe in den Sinn kommen. In ihrer einfachsten Form ist dieses Fachgebiet die Kunst, die Teile zu ergänzen, die Zähne und umgebende Gewebe aus verschiedenen Gründen verloren haben, indem individuell angefertigte künstliche Materialien verwendet werden. Für uns Behandlerinnen und Behandler hat der Erhalt des eigenen natürlichen Zahnes der Patientin bzw. des Patienten immer Priorität. Manchmal ist der Schaden jedoch so groß, dass wir eine externe Unterstützung benötigen, um den Zahn im Mund zu behalten oder den Platz eines fehlenden Zahnes zu ersetzen.
Der Umfang dieser Behandlungen ist sehr breit. Wir sprechen von einem Spektrum, das von einer präzisen Krone auf einem einzelnen Zahn bis hin zu implantatgetragenen Restaurationen reicht, die den gesamten Kiefer betreffen. Unser Ziel ist nicht nur, ein weißes Erscheinungsbild zu schaffen. Angestrebt wird, dass die Patientin bzw. der Patient bequem essen kann, Wörter korrekt aussprechen kann und die Gesichtsästhetik als Ganzes verbessert wird. Festsitzende Prothesen sind komfortable Lösungen, die die Patientin bzw. der Patient nicht selbst herausnehmen kann und die dauerhaft auf Zähnen oder Implantaten befestigt werden.
In welchen Fällen ist eine Zahnkrone, also eine Kronenbehandlung, erforderlich?
Kronen, die umgangssprachlich als „Überkronung“ bezeichnet werden, sind die Rundumversorgung des sichtbaren Zahnteils zur Wiederherstellung. Warum benötigen wir eine vollständige Überkronung eines Zahnes? In der Regel wählen wir diesen Weg, wenn der Zahn so stark zerstört ist, dass er mit einer einfachen Füllung nicht mehr gerettet werden kann. Die Krone umschließt den geschwächten Zahn wie ein Helm und schützt ihn vor äußeren Einflüssen und Kaubelastungen.
Häufige Situationen, in denen eine Kronenbehandlung erforderlich ist, sind:
- Tiefe Karies
- Große Substanzverluste
- Frakturen infolge eines Unfalls
- Wurzelkanalbehandelte Zähne
- Implantatgetragene Versorgungen
- Formanomalien
- Verfärbungen
Insbesondere nach einer Wurzelkanalbehandlung verlieren Zähne ihre Vitalität und werden mit der Zeit wie ein „ausgetrockneter Ast“ spröde und bruchanfällig. Auch wenn die Wurzeln dieser Zähne stabil sind, ist die Zahnkrone im oberen Anteil geschwächt. Genau hier wirken Kronen als schützender Schild, der die Lebensdauer des Zahnes verlängert.
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Was ist eine Brückenbehandlung zum Ausgleich fehlender Zähne und welche Arten gibt es?
Wenn im Mund ein oder mehrere Zähne fehlen, werden Restaurationen, die unter Nutzung der Zähne auf beiden Seiten der Lücke als Pfeiler angefertigt werden, als „Brücke“ bezeichnet. Die Logik ist genau dieselbe wie bei einer architektonischen Brücke. Die stabilen Zähne auf beiden Seiten der Lücke dienen als Brückenpfeiler (Abutments) und tragen den künstlichen Zahn (Zwischenglied), der die Lücke füllt. Dadurch wird die Kontinuität der Zahnreihe wiederhergestellt.
Wenn die Lücke eines fehlenden Zahnes nicht geschlossen wird, können die Nachbarzähne in Richtung dieser Lücke kippen oder der Antagonistenzahn in die Lücke hinein elongieren. Dies kann langfristig zu Bissstörungen führen. Je nach klinischer Situation können unterschiedliche Brückenkonstruktionen angewendet werden.
Häufig angewendete Brückenarten sind:
- Konventionelle Zahnbrücken
- Konsolbrücken
- Maryland-Brücken
- Implantatgetragene Brücken
Heutzutage sind implantatgetragene Lösungen der Ansatz, der am besten zur Philosophie der „substanzschonenden Zahnmedizin“ passt. Denn bei dieser Methode müssen wir die gesunden Nachbarzähne der Lücke nicht beschleifen und verkleinern. Künstliche Wurzeln (Implantate), die anstelle des fehlenden Zahnes eingesetzt werden, stützen die Brücke und die gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten.
Für wen sind Lamina-Veneers geeignet, die ästhetische Erwartungen erfüllen?
Lamina-Veneers haben in der ästhetischen Zahnmedizin gewissermaßen eine Revolution ausgelöst. Diese Methode, auch als „Veneers“ bekannt, besteht darin, statt die gesamte Zahnoberfläche zu beschleifen, sehr dünne Porzellanlamellen in Nageldicke nur auf die Vorderfläche des Zahnes zu kleben. Diese Behandlung wird als „minimalinvasiv“ bezeichnet; das heißt, wir streben mit minimalem Eingriff am Zahn das höchstmögliche ästhetische Ergebnis an.
Die wichtigsten Situationen, in denen Lamina-Veneers bevorzugt werden, sind:
- Hartnäckige Verfärbungen
- Diastema (Zahnlücken)
- Leichte Fehlstellungen
- Formanomalien
- Abgebrochene Zahnkanten
- Abgeriebene Zahnoberflächen
Der größte Vorteil dieser Anwendung besteht darin, dass sehr wenig Substanz (0,3–0,7 mm) vom Zahn entfernt werden muss oder in manchen Fällen überhaupt keine Präparation erforderlich ist. Bei korrekter Befestigungstechnik verbindet sie sich mit dem Zahn und kann über viele Jahre sicher verwendet werden.
Warum sollte Zirkonoxid anstelle von metallkeramischem Porzellan bevorzugt werden?
Über viele Jahre wurden graue Metalllegierungen unter Porzellanzähnen verwendet, um Stabilität zu gewährleisten. Da diese Metalle jedoch die Lichtdurchlässigkeit blockieren, war es schwierig, die natürliche, halbtransparente Optik des Zahnes zu imitieren. Außerdem konnten sie im Laufe der Zeit am Zahnfleischrand eine graue Reflexion oder eine dunkle Verfärbung verursachen.
Heute ist die Materialwissenschaft stark fortgeschritten, und „Vollkeramik“-Systeme, insbesondere Zirkonoxid, sind in den Vordergrund gerückt. Zirkonoxid ist ein oxidkeramisches Material, das gewissermaßen so robust wie ein „weißes Metall“ ist. Es ist stark genug, um den Kaubelastungen im Seitenzahnbereich standzuhalten, und zugleich biologisch hervorragend mit dem Zahnfleisch verträglich. Es birgt kein Risiko für Metallallergien und bietet ein deutlich lebendigeres Erscheinungsbild, indem es das Licht wie ein natürlicher Zahn durchlässt.
Hervorstechende Eigenschaften von Zirkonoxidkronen sind:
- Hohe Belastbarkeit
- Gewebefreundliche Struktur
- Natürliche Lichtdurchlässigkeit
- Wärmeisolierung
- Farbstabilität
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Welche ästhetischen Vorteile bieten E-Max-Kronen?
Wenn unser Ziel „perfekte Ästhetik“ ist und wir insbesondere im Frontzahnbereich arbeiten, ist die erste Option, die uns in den Sinn kommt, in der Regel E-Max, also Lithiumdisilikat-Glaskeramiken. Dieses Material enthält Glaspartikel, was ihm eine noch höhere Transluzenz und Natürlichkeit verleiht als Zirkonoxid.
E-Max-Kronen sind in Bezug auf Lichtbrechung und Reflexion dem natürlichen Zahnschmelz am nächsten. Deshalb sind sie in der ästhetischen Versorgung der Frontzähne für Behandlerinnen und Behandler unverzichtbar. Im Vergleich zu Zirkonoxid ist es ein empfindlicheres Material, besitzt jedoch eine sehr hohe Fähigkeit, chemisch an den Zahn zu binden.
Anwendungsbereiche des E-Max-Materials sind:
- Frontzahnkronen
- Lamina-Veneers
- Inlay-Füllungen
- Onlay-Füllungen
Wie verläuft der Behandlungsprozess in der Klinik Schritt für Schritt?
Eine Kronenbehandlung ist in der Regel ein Prozess, der 2 bis 4 Sitzungen dauert und insgesamt etwa innerhalb einer Woche abgeschlossen wird. Die erste Phase ist immer eine detaillierte Untersuchung und Planung. Mithilfe von Röntgenaufnahmen wird die Wurzelgesundheit des Zahnes beurteilt. Anschließend gehen wir in die Vorbereitungsphase über, die wir „Präparation“ nennen. Karies wird entfernt und der Raum geschaffen, auf dem die Krone sitzen wird.
Die Abdrucknahme kann in vielen Kliniken inzwischen mit digitalen Scannern innerhalb von Sekunden erfolgen, ohne das Würgereizgefühl, das durch traditionelle, pastenartige Materialien entsteht. Eines der Themen, das am meisten interessiert, ist die Wartezeit. Unsere Patientinnen und Patienten bleiben niemals zahnlos. In derselben Sitzung, in der der Abdruck genommen wird, werden „provisorische Kronen“ sofort eingesetzt, die den Zahn schützen und die Ästhetik gewährleisten. Während die definitiven Zähne im Labor vorbereitet werden, kann die Patientin bzw. der Patient ihren bzw. seinen sozialen Alltag fortsetzen.
Die grundlegenden Phasen im Behandlungsprozess sind:
- Untersuchung
- Zahnpräparation
- Abdrucknahme
- Provisorische Krone
- Laborherstellung
- Anprobe
- Zementierung
Warum ist das Einsetzen der Kronen und die adhäsive Befestigung kritisch?
Manche Patientinnen und Patienten machen sich Sorgen wie „Fällt meine Krone ab?“. In der modernen Zahnmedizin ist die Technik, die wir insbesondere bei Lamina und Vollkeramik anwenden, nicht einfaches Kleben, sondern ein Verfahren der „adhäsiven Zementierung“, also eine chemische Verbindung. Diese Phase ist der kritischste Punkt, der den Erfolg der Behandlung bestimmt.
In diesem Prozess ist eine vollständige Isolation erforderlich; Zahn und Krone müssen unbedingt von Feuchtigkeit ferngehalten werden. Auf die Innenfläche der Keramikrestauration und auf die Zahnoberfläche werden jeweils separate chemische Wirkstoffe aufgetragen. Diese Schritte umfassen ein sensibles Protokoll, das in Sekunden gemessen wird und bei dem die Regeln strikt eingehalten werden müssen:
Materialien, die während der Zementierung verwendet werden, sind:
- Flusssäure
- Silan
- Orthophosphorsäure
- Bonding-Agent
- Resinzement
Wie sollte die Planung vor der Behandlung und die Zahnfleischgesundheit sein?
Vor Beginn der Behandlung ist es das natürlichste Recht der Patientin bzw. des Patienten zu wissen, wie das Ergebnis aussehen wird. Deshalb führen wir digitale Smile-Designs und „Mock-up“-Anwendungen durch. Ohne die Zähne überhaupt zu berühren, wird eine Kopie des Designs vorübergehend im Mund der Patientin bzw. des Patienten eingesetzt. So kann die Patientin bzw. der Patient das endgültige Erscheinungsbild vorab erleben.
Außerdem ist die Zahnfleischgesundheit, die wir als „Pink Aesthetics“ bezeichnen, genauso wichtig wie die „White Aesthetics“. Entzündetes, blutendes oder in seinen Niveaus ungleichmäßiges Zahnfleisch lässt selbst das schönste Porzellan schlecht aussehen. Deshalb ist es zwingend erforderlich, dass das Zahnfleisch vor der Kronenbehandlung vollständig gesund und symmetrisch ist.
Aspekte, auf die vor der Behandlung geachtet wird, sind:
- Smile-Design
- Mock-up-Anprobe
- Zahnfleischniveaus
- Parodontaler Gesundheitszustand
- Bissanalyse
Wie sollte die Pflege erfolgen, um die Lebensdauer von Kronen zu verlängern?
Nach Abschluss der Behandlung liegt die Verantwortung bei unserer Patientin bzw. unserem Patienten. Der Gedanke „Eine Krone bekommt sowieso keine Karies“ ist äußerst falsch. Die Krone selbst bekommt keine Karies, ja, aber Ihr eigener Zahn darunter ist weiterhin anfällig für Karies. Insbesondere die Randbereiche der Krone können geeignete Stellen für die Ansammlung von Bakterien sein. Deshalb muss der Mundhygiene maximale Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Bei Patientinnen und Patienten mit Zähneknirschen (Bruxismus) ist das Tragen einer Nachtschiene von entscheidender Bedeutung, um Frakturen an Porzellan zu verhindern. Außerdem sollte man vermeiden, harte, schalige Lebensmittel mit den Zähnen zu knacken. Regelmäßige Kontrollen bei der Behandlerin bzw. beim Behandler sind notwendig, um mögliche Probleme zu lösen, bevor sie größer werden.
Empfehlungen für die Pflege von Kronen sind:
- Regelmäßiges Zähneputzen
- Verwendung von Zahnseide
- Interdentalbürsten
- Nachtschiene
- Kontrollen bei der Behandlerin bzw. beim Behandler
- Verwendung von Mundspülung
