Empress- und Emax-Kronen sind vollkeramische Restaurationssysteme, die aus einem verstärkten Lithiumdisilikat-Glaskeramikmaterial hergestellt werden, keine Metallunterkonstruktion enthalten und die optischen Eigenschaften des natürlichen Zahnes originalgetreu nachahmen. Dank ihrer hohen Lichtdurchlässigkeit liefern sie in der ästhetischen Zahnmedizin, insbesondere bei Anwendungen des Smile-Designs, die natürlichsten Ergebnisse. Diese speziellen Keramiken, deren biologische Verträglichkeit ausgezeichnet ist, bieten durch ihre Kombination aus Widerstandsfähigkeit und kristallisierter Struktur eine langfristige ästhetische Lösung, die sich mit dem Zahngewebe integriert, sich im Laufe der Zeit nicht verfärbt und keine grauen Reflexe verursacht.

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EFC CLINIC ist ein Exzellenzzentrum, das sich auf die anspruchsvollsten Bereiche der chirurgischen Medizin spezialisiert hat – von der ästhetischen Chirurgie bis hin zu interventionellen Behandlungen – wo jeder Schritt mit höchster Sorgfalt durchgeführt wird. Medizinische Exzellenz, ästhetische Präzision und eine kompromisslose ethische Haltung treffen hier auf derselben Linie zusammen. Unsere fachärztlich weitergebildeten Spezialisten bieten evidenzbasierte Versorgung durch moderne Bildgebung, standardisierte Protokolle und Sicherheitssysteme mit dem Ziel, natürliche und verlässliche Ergebnisse zu erzielen. Von der Beratung bis zur Genesung wird Ihre Betreuung durch klare Kommunikation, transparente Planung und echten Respekt für Ihre Gesundheit ganzheitlich koordiniert.

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Was sind Empress- und Emax-Kronen?

Diese beiden Namen sind zwar Markenbezeichnungen, repräsentieren in der Zahnmedizin jedoch eine sehr spezielle Materialgruppe, die als „Lithiumdisilikat“ bekannt ist. Sie können sich dieses Material als eine Kombination aus der Ästhetik von Glas und der Widerstandsfähigkeit von Keramik vorstellen. Früher mussten wir bei der Herstellung von Porzellanzähnen zur Gewährleistung der Stabilität eine graue Metallunterkonstruktion verwenden. Egal wie sehr man dieses Metall zu verbergen versuchte, es behinderte den Lichtdurchtritt und ließ den Zahn etwas matt und stumpf wirken. Außerdem trat bei Zahnfleischrückgang mit der Zeit diese unerwünschte graue Linie zutage.

Bei der Empress- und Emax-Technologie ist die Situation jedoch völlig anders. Diese Keramikblöcke werden unter hohem Druck und hoher Temperatur gepresst und kristallisiert. Die entstehende Struktur ist vollständig keramisch und enthält kein Metall. Dadurch kann das Licht durch die Krone hindurchscheinen und die halbtransparente, tiefenwirksame Optik des natürlichen Zahnschmelzes originalgetreu nachbilden. Das Ergebnis ist ein lebendiges, nicht künstlich wirkendes und „biomimetisches“, also die Natur imitierendes Lächeln.

Für welche Zahnprobleme sind diese Restaurationen geeignet?

Lithiumdisilikat-Systeme sind insbesondere in Situationen, in denen ästhetische Anliegen im Vordergrund stehen, unsere größte Unterstützung. Sie sind unverzichtbar bei Behandlungen, die wir als „Smile-Design“ bezeichnen, bei denen die für das Gesicht am besten passende Zahnform gestaltet wird.

Situationen, in denen diese Behandlung häufig bevorzugt wird, sind:

  • Stark verfärbte Zähne
  • Zähne mit Formanomalien
  • Abgebrochene oder rissige Zahnkanten
  • Abgenutzte Zahnoberflächen
  • Verdunkelungen infolge einer Wurzelkanalbehandlung
  • Diastema (Zahnlücken)
  • Alte Füllungen mit beeinträchtigter Ästhetik
  • Konjenitale (angeborene) Zahnfehlanlagen

Wie Sie in der Liste sehen, können wir dieses Material in vielen Szenarien sicher einsetzen, in denen wir die Farbe, die Form oder die Position des Zahnes korrigieren möchten. Besonders bei Frontzähnen ist es häufig unsere erste Wahl, wenn die ästhetische Erwartung der Patientin bzw. des Patienten sehr hoch ist und ein Ergebnis gewünscht wird, das von natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden ist.

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Sind diese ästhetisch wirkenden Zähne wirklich langlebig?

Eine der größten Sorgen unserer Patientinnen und Patienten ist, ob ein Material, das so dünn und glasartig wirkt, brechen könnte. Diese Sorge erscheint auf den ersten Blick nachvollziehbar, doch die Materialwissenschaft liefert uns hierzu sehr starke Daten. Lithiumdisilikat ist kein einfaches Porzellan. Durch spezielle Brennprozesse wird seine innere Struktur verstärkt.

Wenn wir wissenschaftliche Tests betrachten, sehen wir, dass diese Blöcke sehr hohe Biegefestigkeiten zwischen 160 MPa und 400 MPa aufweisen. Diese Werte mögen technisch klingen, aber in Alltagssprache bedeutet das: Sie sind mehr als ausreichend, um die normalen Kaubelastungen im Mund zu bewältigen. Die Langlebigkeit hängt jedoch nicht nur vom Material selbst ab. Wenn diese Kronen auf den Zahn geklebt werden, integrieren sie sich dank spezieller Klebstoffe mit dem Zahn und bewegen sich wie ein einziges Teil. Diese „Monoblock“-Struktur minimiert das Bruchrisiko.

Sollte ich Emax oder Zirkonoxid wählen?

Dies ist die Frage, die wir in der Klinik am häufigsten hören. Beide sind metallfreie, weiße und ästhetische Materialien, jedoch unterscheiden sich ihre Einsatzbereiche. Zirkonoxid ist aufgrund seiner Struktur lichtdurchlässiger weniger ausgeprägt, also opaker, dafür aber mit höherer Bruchfestigkeit. Emax hingegen ist deutlich lichtdurchlässiger, hat überlegene ästhetische Eigenschaften, jedoch eine etwas geringere Biegefestigkeit im Vergleich zu Zirkonoxid.

Wir können diese Unterscheidung wie folgt treffen: Wenn Sie Ihre Frontzähne versorgen lassen und Ihr primäres Ziel „Natürlichkeit“ ist, liefert Lithiumdisilikat (Emax) unbestreitbar ein besseres ästhetisches Ergebnis. Denn es imitiert die Transparenz natürlicher Zähne originalgetreu. Wenn jedoch im Seitenzahnbereich gearbeitet werden muss, Zahnlücken vorliegen oder lange Brücken erforderlich sind, können wir aufgrund der sehr hohen Kaubelastungen die Widerstandsfähigkeit von Zirkonoxid bevorzugen. Als Ihre Behandlerin bzw. Ihr Behandler helfen wir Ihnen, basierend auf der Kraftverteilung in Ihrem Mund und Ihrem ästhetischen Bedarf die richtige Wahl zwischen diesen beiden Materialien zu treffen.

Wie ist der Behandlungsablauf und welche Schritte gibt es?

Emax- oder Empress-Anwendungen erfordern eine sorgfältige Planung und präzises Arbeiten. Der Prozess wird in der Regel in 2 oder 3 Sitzungen abgeschlossen und dauert etwa 1 Woche.

Die grundlegenden Schritte der Behandlung sind:

  • Detaillierte klinische Untersuchung
  • Foto- und Videoaufnahmen
  • Anwendung der Lokalanästhesie
  • Zahnpräparation (Beschleifen)
  • Präzise Abdrucknahme
  • Anwendung provisorischer Restaurationen
  • Laborherstellungsprozess
  • Anprobesitzung
  • Adhäsive Zementierung (Befestigung)

Nach der Vorbereitung Ihrer Zähne im ersten Termin werden Ihre provisorischen Zähne sofort eingesetzt. Dadurch erleben Sie während des Wartens auf den Laborprozess keine Zahnsensibilität und können Ihr soziales Leben mit einem ästhetischen Erscheinungsbild fortsetzen. In der Laborphase arbeiten unsere Technikerinnen und Techniker die für Ihr Gesicht am besten geeignete Form und Farbe mit Mikronpräzision heraus. Im letzten Termin führen wir die Anprobe durch und gehen nach Ihrer Zustimmung zur definitiven Befestigung über.

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Werden meine Zähne bei diesem Eingriff stark beschliffen?

In der modernen Zahnmedizin ist der „minimalinvasive“ Ansatz grundlegend. Das heißt: Der Erhalt der Zahnsubstanz hat für uns Priorität. Einer der größten Vorteile von Lithiumdisilikatmaterialien ist, dass sie selbst bei sehr geringer Materialstärke (z. B. 0,3 mm – 0,5 mm) eine hohe Widerstandsfähigkeit zeigen können. Diese Eigenschaft ermöglicht es uns, nur sehr wenig Substanz vom Zahn zu entfernen.

Bei alten Kronentypen war es notwendig, nahezu überall am Zahn bis zu etwa 2 mm abzutragen. Heute reicht es jedoch manchmal aus, nur an der Vorderfläche des Zahnes innerhalb der Schmelzgrenzen eine millimetergenaue Anpassung vorzunehmen. In manchen geeigneten Fällen können wir sogar nahezu ohne Präparation (non-prep) arbeiten. Der Erhalt des Zahnschmelzes ist nicht nur für die Zahngesundheit, sondern auch für die Haftung der Krone entscheidend. Denn unsere Klebstoffe erreichen die stärkste Bindung am Schmelzgewebe. Je weniger also beschliffen wird, desto stabiler ist die Krone.

Wie wird die Befestigung durchgeführt, damit die Kronen nicht abfallen?

Der geheime Held für den Erfolg von Emax-Restaurationen ist das Befestigungsprotokoll, das wir „adhäsive Zementierung“ nennen. Man sollte dies nicht wie einfache Klebstoffe betrachten, die man zu Hause verwendet. Hier geht es nicht um eine mechanische Retention, sondern um eine sehr starke chemische Bindung.

In diesem Prozess wird die Innenfläche der aus dem Labor kommenden Keramik mit Flusssäure angeraut und ein spezielles Mittel namens „Silan“ aufgetragen. Diese Chemikalien machen die glasartige Oberfläche aufnahmefähig für den Klebstoff. Gleichzeitig wird auch die Zahnoberfläche im Mund geätzt und es werden „Bonding“-Agenten aufgetragen. In all diesen Schritten ist es zwingend erforderlich, den Zahn vollständig vor Speichel und Feuchtigkeit zu isolieren. Wenn die Krone mit einem fließfähigen, füllungsähnlichen Material, das wir Resinzement nennen, eingesetzt und mit Licht gehärtet wird, werden Zahn und Keramik zu einer untrennbaren Einheit. Diese chemische Integration eliminiert nicht nur das Risiko des Abfallens, sondern verhindert auch bakterielle Undichtigkeiten.

Warum unterscheiden sich die Preise von Empress und Emax von anderen?

Die Kosten dieser Behandlungsmethode sind höher als bei traditionellen metallkeramischen Versorgungen. Dafür gibt es einige grundlegende Gründe. Zunächst sind die verwendeten Lithiumdisilikat-Blöcke High-Tech-Importmaterialien. Der entscheidende Unterschied entsteht jedoch durch die Präzision im Herstellungsprozess.

Für die Herstellung dieser Zähne müssen Labore in CAD/CAM-Geräte (computerunterstütztes Design und Fertigung) und spezielle Pressöfen investieren. Außerdem erfordert die Verarbeitung dieses Materials deutlich mehr technisches Wissen und künstlerisches Können als die Arbeit mit Metallkeramik. Aus Sicht der Behandlerin bzw. des Behandlers verlangt jeder Schritt – vom Abdruck bis zur Befestigung – deutlich mehr Zeit, Sorgfalt und Expertise. Der gezahlte Betrag ist also nicht nur ein Materialpreis, sondern die Gegenleistung für fortschrittliche Technologie, präzise Handarbeit und langfristigen ästhetischen Erfolg.

Worauf sollte geachtet werden, um die Lebensdauer der Kronen zu verlängern?

Nach Abschluss der Behandlung können Sie Ihre Kronen wie Ihre eigenen Zähne verwenden. Lithiumdisilikat ist aufgrund seiner Oberflächeneigenschaften sehr resistent gegenüber Verfärbungen. Der Konsum von Tee, Kaffee oder Zigaretten beeinflusst diese Kronen nicht in dem Maß, wie er natürliche Zähne vergilbt, da die Oberfläche glatt wie Glas ist.

Trotzdem sollten Sie auf einige Punkte achten:

  • Regelmäßiges Zähneputzen
  • Tägliche Verwendung von Zahnseide
  • Vermeidung von schaligen/harten Lebensmitteln
  • Abgewöhnen des Kauen auf Stiften
  • Abgewöhnen des Nägelkauens
  • Verwendung einer Nachtschiene
  • Kontrollen alle sechs Monate

Insbesondere wenn Sie ein Problem mit Zähnepressen (Bruxismus) haben, wird das Tragen einer Nachtschiene die Lebensdauer Ihrer Kronen um Jahre verlängern. Außerdem kann das Knacken harter Nüsse mit den Frontzähnen sowohl Ihre natürlichen Zähne als auch Ihre Kronen schädigen. Mit guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollen können Sie Ihre Emax-Kronen 15–20 Jahre und sogar noch länger problemlos verwenden.

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